Vervollständige den Abschnitt "Nichtigkeit"

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Rechtsgeschäfte können von Anfang an nichtig (= ungültig) sein, d. h., das Rechtsgeschäft hat keine Rechtsfolge.
Folgende Gründe können zur Nichtigkeit von Rechtsgeschäften führen:

1. Willenserklärungen von (§ 105 BGB Abs. 1)

z. B. ein sechsjähriger Schüler kauft eine DVD (ungültig)

2. Willenserklärungen, die im Zustand der oder der Geistestätigkeit abgegeben wurden (§ 105 BGB Abs. 2)

z. B. ein Mann kauft im volltrunkenen Zustand eine Schlafzimmereinrichtung

3. Willenserklärungen von ohne Einwilligung des gesetzlichen Vertreters (§ 108 BGB Abs. 1)

z. B. ein siebzehnjähriger Auszubildender kauft ohne Zustimmung seines Vaters ein Motorrad

4. Willenserklärungen, die gegenüber einer anderen Person, mit deren Einverständnis nur zum Schein abgegeben wurden (= ) (§ 117 BGB))

z. B. Ein Gast lässt sich in einem Restaurant von einem Kellner eine Quittung über 150,00 € geben, obwohl der nur 100,00 € bezahlt. Er will die Quittung als Beleg für Geschäftskosten verwenden, um damit Steuern zu sparen.

5. offensichtlich nicht ernst gemeinte Willenserklärungen (= (§ 118 BGB))

z. B. Jemand sagt im Scherz: „Du kannst mein Haus geschenkt haben.“

6. Rechtsgeschäfte, die nicht in der abgeschlossen werden (§ 125 BGB)

z. B. Ein Vertrag über einen Hauskauf wurde nur mündlich abgeschlossen.

7. Rechtsgeschäfte die gegen ein verstoßen (§ 134 BGB)

z. B. ein Verkäufer verkauft Alkohol an Kinder

8. Rechtsgeschäfte, die gegen die guten verstoßen (§ 138 BGB)

z. B. ein Glasereimeister nimmt nach einer Sturmkatastrophe extrem überhöhte Preise für seine Glasscheiben (= Wucher)